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von • 4. August 2014 • Das Leben, Die Musik, FeaturedKommentare (0)2481

Ein toller #SpamalotHH Abend mit den Rittern der Kokosnuss

Um seine Bauchmuskeln in Form zu bringen, stehen beispielsweise Sit up’s auf dem Programm.
Als Alternative kann man aber auch einfach mal herzlich zwei Stunden lang lachen.

Für alle Hamburger gibt es nun die  lachende Alternative in Form der Theatervorführung von Monty Python’s Spamalot – Die Ritter der Kokosnuss.

Livekritik.de lud einige Twitterer und Blogger aus Hamburg ein, um an der Preview-Vorstellung am vergangenen Freitag teilzunehmen.
Als Monty Python Vergötterer ließ ich mir das natürlich nicht entgehen.

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Zusätzlich hatten wir vor der Vorstellung die Möglichkeit, den Regisseur des Stücks Dominik Flaschka zu interviewen.
Als wenn das nicht schon genügend Highlights wären, standen einige Darsteller direkt nach der Aufführung für Fragen zur Verfügung.
Für einen großen Fan der Ritter der Kokosnuss ein Traum!

Keine Kühe kamen zu Schaden!

Bei Eintreffen am Freitagabend wurden wir bereits herzlich von Livekritik und dem St. Pauli Theater mit Drinks Willkommen geheißen.
Kurze Zeit später stieß auch Dominik Flaschka dazu und plauderte aus dem Nähkästchen.
Zum Beispiel, wie es zu dem Stück kam, oder dass die Crew aus der Schweiz kommt. In Basel und Zürich gab es bereits über 60 Vorstellungen und nun sorgt man auch in Hamburg für Stimmung.

Besonders interessant war die Tatsache, dass das ursprünglich englische Theaterstück (welches auch in London und New York große Erfolge verzeichnen konnte) zuerst auf Schweizer Deutsch übersetzt wurde, um nun im Norden Deutschlands auf Hochdeutsch zu spielen.
Hierfür mussten bestimmte Passagen neu geschrieben werden, um den Wortwitz richtig zu transportieren.
Um für regionale Bezüge zu sorgen, wurden viele Gags extra für den Hamburger Raum geschrieben.
So gibt es beispielsweise Anspielungen auf die rote Flora, die ESSO-Häuser oder die Elbphilharmonie.
Wer denkt, dass das doch gar nicht zu “Ritter der Kokosnuss” passen würde, der irrt.
Die Gags zünden – und wie!

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Um 20 Uhr ging es dann ab zu den Sitzplätzen mit toller Sicht auf die Bühne.
Von der ersten bis zur letzten Szene spürt man, dass hier Leute mitwirken, die Fans des Films sind und es nicht nur als Job sehen.
Das Bühnenbild, die Kostüme, die Darstellung: Es passte alles.
Als “Schmankerl” oben drauf, spielt ein ganz besonderer Promi “Gott”.
Nur soviel: Die Zuschauer huldigten ihm mit tobendem Applaus.
Und der heilige Gral?
Der wird an einer unerwarteten Stelle im St. Pauli Theater gefunden.
Selbst die Band im Musikgraben lachte häufig genug während der Aufführung. Zumindest ich habe so etwas noch nicht erlebt.

Übrigens waren in der Schweiz 30 Darsteller im Einsatz – in Hamburg sind es 11, die 40 Rollen füllen müssen.
Man kann sich vorstellen, was das für ein Stress sein muss. Das alles sah man den Damen & Herren aber in kleinster Weise an. Ganz im Gegenteil!
Sie versprühten jederzeit die Lust am Spielen bis auf die hintersten Plätze im Saal.

Anfangs hatte der Regisseur Sorge, ob auch alle Gags so zünden, wie sich die Crew das vorstellt.
Nach der zweistündigen Vorstellung kann man diese Bedenken über Bord werfen: Ich habe selten so viel und herzlich lachen müssen.
Der komplette Saal klatsche im Anschluss begeistert minutenlang. Standing Ovations, die alle Mitwirkenden sichtlich genossen.

jeder Gag zündet wie die heilige Granate

Nachdem ich mir mein Dauergrinsen zumindest in Ansätzen nach der Vorstellung aus dem Gesicht gebügelt hatte, ging es weiter in den heiligen Backstage-Bereich, in dem sich diverse Darsteller des Stückes aufhielten.
Nass geschwitzt, erleichternd und glücklich dreinschauend: So wurden wir von König Arthur, Ritter Lancelot und einer hübschen Sängerin/Tänzerin/Darstellerin herzlich und gut gelaunt empfangen.
Der Glanz, den die Drei in den Augen hatten, war einfach toll mit anzusehen.
Interessiert fragten sie uns, wie es uns gefallen hatte und ob auch alle Gags verstanden wurden.
Jeder konnte darauf nur erwidern, dass das Stück fantastisch ist und jeder Gag wie die heilige Granate zündet.

Ich könnte jetzt noch länger über den Abend berichten.
Stattdessen einfach nur die gut gemeinte Empfehlung:

Schaut euch Spamalot an

Wenn ihr in Hamburg seid, einen Funken Interesse an “Die Ritter der Kokosnuss“ habt und/oder (sehr) gut unterhalten werden wollt, dann schaut euch Monty Python’s Spamalot – Die Ritter der Kokosnuss im St. Pauli Theater direkt auf der Reeperbahn an.
Bis zum 14.09.2014 (jeweils von Dienstag bis Sonntag) habt ihr Zeit dafür.

Ich werde mir das Stück mindestens ein zusätzliches Mal anschauen!

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an livekritik.de für die Einladung, die tolle Orga samt Event, an das St. Pauli Theater und an den Regisseur Dominik Flaschka sowie die Schauspieler für ihre Zeit. Daumen hoch!

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Zur Ticketbestellung

Zur offiziellen Spamalot-Webseite

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