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von • 3. Mai 2011 • Das LebenKommentare (0)973

Wellenreiter

Menschen kommen und gehen. So ist das halt im Leben. Und eigentlich könnte ich hiermit auch schon den Blogeintrag schließen, da damit alles Wichtige gesagt ist.

Ist es auch. Aber dann wäre das a) ein ziemlich kurzer Blogeintrag b) würde es meinem Plappermaul nicht gerecht werden und c) ruft der geneigte Leser nach „Mehr!“, um seine Langeweile ein paar Sekunden länger zu befriedigen.

Wie auch immer: Menschen kommen und gehen im Leben. Die wenigstens begleiten einen auf längere Zeit. Die meisten verschwinden irgendwann und einige schneller als einem lieb ist. Hat die verschiedensten Gründe und die alle aufzuführen, würde jeden Rahmen sprengen und hatte ich eh nicht vor. Genannt seien nur beispielsweise solche Dinge wie Entfernung, Lebensumstände, unterschiedliche Meinungen & Ansichten oder vielleicht, weil man sich in unterschiedliche Richtung entwickelt hat.

Manchmal trifft man eine Person, bei dem man denkt: „Mit diesem Menschen verstehe ich mich! Mit dem surfe ich auf einer Welle Richtung Strand entgegen und es wird cool werden“. Ist es auch. Dann hat man für kurze oder länge Zeit richtig viel Spaß zusammen und genießt das in vollen Zügen.
Manchmal sieht man aber auf der Welle weiter links oder recht andere interessante Dinge, die ablenken. Man entscheidet sich, mit anderen weiter Richtung Strand zu surfen. Weil neuer, weil mehr versprechend oder weil sonst was. Und es ist auch cool, die Augen für spannende Dinge offen zu halten. Ab und zu ist es auch einfach mal schön, alleine dort draußen zu sein, um sich im nächsten Augenblick wieder den Anderen anzuschließen.
Uncool wirds am Anfang nur für die Person, die plötzlich wieder alleine seinem Surfspaß frönen darf, was später durchaus erneut belustigend ist, weil man so auch wieder die Augen für andere Dinge öffnet.

Wenn man dann am Strand angekommen ist, erinnert man sich an diese Personen auf der Welle. Manchmal hat man sie bis dahin auch schon wieder vergessen. Aber immer wieder schwimmt man mit seinem Brett rauf aufs Meer. Bereit für die nächste Welle, die einen zurück zum Startpunkt bringt. Gespannt darauf, was man auf dem Weg Neues oder auch Altbekanntes erleben wird.
Und da Surfer generell cool sind, sollte man sich auch immer mit Coolness von anderen Wellenreiter verabschieden (oder gemeinsam die neuesten Surftricks ausprobieren)

In diesem Sinne: Hang loose!

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