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von • 18. Februar 2011 • Die GedankenKommentare (0)1496

Herzrausch Aus

Suchen nach Begründungen und Wahrheit aus dem Sinn verdrängt, verrückt, unterdrückt. Weggespült, das nach einem allzu penetranten Geruch des Betrugs an sich selbst riecht. Ablenkung, Spaß, Ausrede. Rede aus, was das Herz bedrückt. Zu schwer. Zu kompliziert. Zu egal.
Ausstehend steht das Eingestehen vor der Tür. Schwarz/Weiß angemalt. Was ist aus dem Rot, Grün, Blau, Gelb geworden? Was weißt man denn schon?!
Zerstörer deiner Selbst, der die Stimme erhebt das nicht in die gleiche Richtung drängt. Suchen in nackten Städten. Das Nichts war Zeuge. Ein Schrei gegen sich selbst, zu leise. Das Ziel verkommt zu einer Fußnote. Mit Füßen getreten. Wer will schon perfekt sein?
Gedankenlesen nicht gelernt aber erwünscht. Gekonnt mit Taten besser um sich werfend. Spiegel abgehangen, verblendet, zerschlagen.
Neue Begegnung. Neues Spiel. Neue Hoffnung. Verloren. Verloren in Dingen der Vergangenheit, die sich nicht auf Dauer im Schweigen einhüllen lassen. Auf ein Neues. Nichts Neues. Neues Ende.
Die Wahrheit wird zu einem Remix, verliert an Klang und Durchdringlichkeit. Der Kopf nickt noch bis angenommen wird, die Nöte und Sehnsüchte in Cocktails der Vergänglichkeiten ertränkt zu haben. Nachtrausch. Morgengrauen. Kopfschmerz und kein Kaffee schwarz genug, um es wegspülen zu können. Verqueres Herz. Richtig falsch gelegen.
Quäle andere, um von der eigenen Qual abzulenken. Falsche Ausfahrt. Bis alles gegen dich geht. Der Versuch in Demut war ein Versuch. Zu federleicht schwer lastet Vergangenheit und Unumgänglichkeit im Inneren.
Übertönung die Takte des Herzens mit allem, was an Gefühl noch in einem schreit. Aus dem Takt geraten und verspielt. Verletzt jeden. Gestehe. Gestehe dem Selbst.
Alles wird gut, wird gut nicht jetzt. Nichts ist leicht, nur leicht leichtgeredet. Wo ist der Mut? Irgendwann ist mal gut.
Öffne den Mund und sage. Öffne die Ohren und höre. Öffne das Herz und umfasse. Gefunden wird man nur, wenn man sich nicht versteckt und verdrängt.
Kein Prediger. Kein Ankläger. Kein Superheld. Kein Nichts.
Irgendwann erkennt man: in der angetriebenen Blind- und Taubheit nicht gefühlt, dass stehts die Hand in einem Ist geöffnet war.

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