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von • 6. März 2019 • Die FilmeKommentare (0)59 •

Im Kino gesehen: Der goldene Handschuh.

Exzessive Gewaltdarstellungen reichen nicht aus, um die Verfilmung des goldenen Handschuhs zum Kultfilm zu machen.

Zusammenfassung:

Ich hatte das Vergnügen, die Verfilmung des Romans „Der Goldene Handschuh“ über den Massenmörder Fritz Honka von Kult-Regisseur Fatih Akin als Early Preview im Kino zu sehen. Ob es tatsächlich ein Vergnügen war, liest du hier.

Kennst du das Gefühl in einer erdrückenden Situation zu stecken, aus der du einfach nur entfliehen willst? Genau das passierte mit mir, als ich den goldenen Handschuh im Kino sah.
Dieser Film greift und schüttelt dich während der kompletten Laufzeit, so dass ich froh war, endlich an die frische Luft zu können.
Da, wo Gewalt, Alkohol und kaputte Menschen zu sehen sind, vermisse ich den Tiefgang. Es wird nicht im geringsten versucht, nach dem Menschen zu forschen, der Fritz Honka war und was ihn von einem Mord zum nächsten getrieben hat.
Vielmehr verliert sich Fatih Akin darin, Vergewaltigungen und Morde möglichst detailliert darzustellen.

Meine Wertung
Du möchtest dich so richtig unwohl fühlen, legst keinen Wert auf ausgefeilte Charaktere und willst einfach nur von einem Gewalt-Exzess zum nächsten geführt werden? Dann ist „Der Goldene Handschuh dein Film! Ich persönlich finde ihn widerlich und durch seine fehlende Tiefe tatsächlich überflüssig.

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