MENÜ

von • 7. November 2011 • Das Leben, Die GedankenKommentare (0)903

Kauderwelsch

Eigentlich weiß ich gar nicht, was ich hier so von mir geben soll. Doch dann packt es mich und ich würde am liebsten über meinen 12. Geburtstag schreiben. Da war es nämlich ganz schön dunkel draußen. Und kalt auch. Aber dann wird mir schlagartig bewusst, dass es das jedes Jahr ist und das nimmt dann wieder etwas von dem „ganz besonderen Blogeintrag“. Obwohl: wenn ich es nicht erwähnt hätte, wärt ihr eh nicht drauf gekommen. Jetzt ist es zu spät und ich muss mir etwas anderes ausdenken.

Wie wärs hiermit?

Ich finde es außerordentlich lustig, wenn Jungs über ihren Bartwuchs berichten und das möglichst noch bildlich begleiten. Ich sitze dann immer vor dem Bildschirm, kicher in mich hinein und denke mir nach 2 Wochen Stoppelbildern, dass ich diesen Status locker in 5 Tagen erreicht hätte. Aber ich schreibe dann nichts dazu, um den Jungs ihren Stolz nicht unnötig zu nehmen. Das wäre ja auch gemein. Schließlich sind sie mächtig stolz drauf. Sonst würden sie es ja auch nicht laufend posten.

(Diese Thema war doch kürzer als gedacht. Wobei der männliche Bartwuchs auch ziemlich langweilig für einen Blog ist. Also etwas anderes!)

Wenn ich Herzschmerz Mädels lese, kommt mir oft in den Sinn, sie einfach durchzukitzeln. Schließlich haben lächelnde Mädels eine Ausstrahlung, die uns Jungs häufig genug um den Verstand bringt. Lasst euch diesen Spaß daher nicht entgehen, liebe Damenwelt.
Bei den Jungs, die über Monate (oder sogar Jahre) nur Herzschmerz-Poesie von sich geben, fallen mir dann meistens nicht so spaßige Dinge ein. Liegt vielleicht auch daran, dass ich selbst ein Typ bin. Und ich kann mich nicht daran erinnern, jemals einen anderen Typen durchgekitzelt zu haben – und ich habe nicht vor, damit anzufangen.

(Mmmh. War jetzt auch nicht so das Hammerthema. Ok: einen hab ich noch!)

Wenn ich gerade abgespült habe schwöre ich mir, niemals wieder  etwas Zuhause zu essen. Schließlich soll sich der Glanz in der Küche auch halten… bis sich der Magen erneut bemerkbar macht. Dann wird wieder hier ein Löffel, dort eine Gabel oder sonst wo ein Topf (manchmal sogar zwei) aus der Küche gezaubert und schon hat einen der Teufelskreis zwischen Kochen und Abspülen wieder. Was tun? Nur Auswärts zu essen, geht auf Dauer dann doch etwas zu sehr ins Geld. Nur Pappteller und Plastikbesteck zu nutzen, will ich der Umwelt nicht antun. Also in den sauren Apfel beißen.
Selbst ein kleiner unbedeutender Teelöffel kann in der Masse einem schnell zum Verhängnis werden.
Eine Spülmaschine besitze ich nicht (mehr). Echte Männerhände haben ja schließlich auch rau zu sein.
Also das Schicksal annehmen, die Trotztränen wegwischen und das Schicksal wie ein echter Mann hinnehmen.
Ohne oder mit Bartwuchs, ohne oder mit Poesie aber hoffentlich mit weniger Herzschmerz.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

Ähnliche Beiträge

Kommentar verfassen