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von • 12. Oktober 2010 • Alte ZeitenKommentare (0)1639

Rot/Weiß

Als kleines Kind fand ich Leuchttürme super spannend – und daran hat sich auch im erwachsenen Alter nichts geändert. Ganz im Gegenteil!

Damals fand ich diese hohen Bauten einfach nur groß und mit schönen Farben versehen. Heutzutage verbinde ich etwas mehr damit.
Als ich im Frühjahr letzten Jahres sehr häufig am Meer war, hatten mich diese zu groß geratenen Türme erneut in ihren Bann gezogen. Da stehen sie majestätisch und trotzen jedem Wetter – egal ob Sturm, Regen, Gewitter, vielleicht Schneegestöber oder heißen Sommertemperaturen. Trotzdem leuchten sie jedem Seefahrer aus der Ferne und zeigen, dass das vertraute Land nicht mehr weit entfernt ist.

Nachts sieht es aus, als ob ein Silberschweif immer und immer wieder vom Land gen Horizont wandert. Wenn dazu keine Wolken den Himmel verschleiern ist es, dass einem der Weg zu den Sternen aufgezeigt wird. Man muss nur genau genug hinsehen.
Ruhig, gelassen und sich von nichts beirrend lassend. Wunderschön anzusehen, wenn man seinen Blick öffnet und das am  Strand beobachten kann.

Der Leuchtturm, der vergangenes, gegenwärtiges und zukünftiges am Ende des Horizonts erahnt und sich dabei noch mehr in den Himmel reckt,  um das alles erfassen zu können.
Und das Einzige was man hört ist das Rauschen des Meeres.

Eins ist allerdings damals wie heute gleich geblieben: ein Leuchtturm hat Rot/Weiß gestreift zu sein!

P.S.: falls jetzt der Gedanke bei einigen aufkommen sollte, dass ich den Zeugen Jehovass angehören könnte: mit dem Verein verbinde ich ungefähr so viel, wie die Bayern mit dem Rest von Deutschland – nichts!

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