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von • 20. Mai 2012 • Das LebenKommentare (0)963

Schwerer zu verlieren als zu gewinnen

Da starrte man auf den Fernseher und glaubt auch Stunden später immer noch nicht, was am vergangenen Abend eigentlich genau abgelaufen ist. Wenn man sich als Fan schon nach so einer unerklärlichen Champions League Niederlage derartig beschissen fühlt: was muss da erst in den Spielern vorgehen? Irgendwie alles richtig gemacht und doch alles schief gelaufen. Verrückt!

Die Rechnung

(Gefühlte) 10 hochkarätige Torchancen
+ Tor kurz vor Abpfiff 
+ Elfmeter
+ absolute Überlegenheit
+ Ballbesitz von 60 Prozent+
+ 20(?) Ecken
————————————————————-
= Aber sowas von deutlicher Sieg

ist nicht aufgegangen. Vielleicht liegt es daran, dass Mathe nicht mein stärkstes Schulfach war.

Ich rege ich mich noch nicht mal über die Vielzahl der hämischen Kommentare auf (habe es eh vermieden, mir das gebabbel zu geben, obwohl man als Bayern-Fan dahingehend schon abgehärtet ist *KussimyAss*), sondern einfach über die grandiose Keine-Ahnung-Genau-Was, den Pott nicht mit nach Hause zu nehmen bzw. dort zu lassen. Vielleicht lags letztendlich an den Nerven, dass man im eigenen Stadion das Teil gewinnen kann? Wahrscheinlich wissen das noch nicht mal die Spieler.
Als Fan weiß man nur eins: „Scheiße!“ gefolgt von „…“.

Vor einiger Zeit habe ich auf Twitter folgendes gepostet:


Passt erneut ganz gut in meine aktuelle Gemühtslage.

Nach dem Adrenalin, dem Glauben, dem Anfeuern, dem Ärger, dem Fluchen, dem *ohjeohjeohje* und der Ungläubigkeit wieder auf dem Aschebolzplatz angekommen. Tragisch!

Jetzt werde ich mir wieder eins klar machen: auch wenn Fußball grandios und grausam sein kann – es ist nur ein Spiel!(!!)

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