MENÜ

von • 9. August 2014 • Das Leben, Die Gedanken, Die PhotosKommentare (0)1198

Servus und Servus München

Über zwei Jahre lang war das größte Dorf der Welt mein Zuhause bevor ich nach Hamburg zog, um mich in die Schönheit der “Perle” zu verlieben.
Knapp fünf Jahre ist es her, dass ich München den Rücken zukehrte.
Jetzt hatte ich beruflich zwei Tage lang wieder dort zu tun.

Es war eine Mischung aus Vorfreude und längst vergessenen Erinnerungen, als ich am Franz Josef Strauß Flughafen aus dem Flieger stieg.
Je näher ich München kam, desto mehr Erinnerungen wurden wach.

Am Abend nach der Arbeit spazierte ich an meiner alten Wohnung vorbei, hörte das Läuten der St. Paul Kirche und lief einige Schritte über die Wiesn.
Vor meinem geistigen Auge sah ich, wie ich mit meinem Hund dort immer Gassi ging oder mit einer guten Freundin auf einer Bank im Sommer Eis aß.
Gefühlt lagen Jahrzehnte dazwischen. So viel ist in diesen Jahren passiert.
Und auch, wenn es abgedroschen klingen mag: Ja, die Zeit rast!

Am nächsten Morgen im Hotelzimmer wurde ich von der gleichen Kirchenglocke wach, wie damals in meiner Wohnung an der Ecke Bavariaring.
Nach der Arbeit ging es dann auch schon wieder zurück nach Hamburg – „bewaffnet“ mit einer Butterbrezn im Gepäck.
Als der Pilot sagte, dass er alle Passagiere herzlich zum Flug in die “schönste Stadt Deutschlands” begrüßte wusste ich: Jetzt geht es ab nach Hause.

Auch, wenn sich in den Jahren vieles in meinem Leben geändert hat, so haben manche Dinge doch nach wie vor Bestand – und wenn es das Wachwerden durch Kirchenglocken ist.

Ähnliche Beiträge

Kommentar verfassen