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von • 8. Februar 2016 • Die Filme, FeaturedKommentare (0)1818

Steht ein Deadpool im Elbenwald

Spätestens nach Christopher Nolans Batman Trilogie sind Superhelden im Mainstream angekommen.
Ob nun Iron Man, Superman, Spiderman, Thor usw., usw., usw.: So gut wie jeder Superheld lief oder läuft demnächst auf der großen Leinwand. Selbst Aquaman hat bald seinen großen Auftritt.
Mein Problem dabei:
Fast alle Filme sind doch arg stereotypisch aufgebaut und nur die wenigsten bleiben wirklich im Gedächtnis hängen.

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber bei mir schleicht sich so langsam ein „Laaangweilig“ ein wenn ich höre, dass es einen neuen Superheldenfilm geben soll – zu sehr ähneln sich die Streifen mittlerweile.
Nur bei einem Superhelden wurde ich nach dem ersten Trailer hellhörig, da er mit guten Manieren nicht viel am Hut hat und eigentlich gar kein Held sein will: Deadpool.

Ich gestehe, dass dieser (Anti-)Held bisher nicht sonderlich in meinem Comic-Fokus lag … ehrlich gesagt, besitze ich bisher keinen einzigen von ihm.
Doch nach dem ersten Teaser bin ich Fan von ihm und vor allem seiner Sprüche, die Tony Stark als Langweiler dastehen lassen. Und auch für die Damen (oder Herren), deren Comic-Affinität eher sporadisch ausgeprägt ist, gibt es einen guten Grund diesem Film einen Chance zu geben: Das Hinterteil von Deadpool aka Ryan Reynolds. Man muss ja auch mal bei den harten Fakten bleiben.

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Doch wer ist eigentlich dieser Deadpool?
Der bürgerliche Name des früh verwaisten, kanadischen Söldners ist Wade Wilson und eigentlich könnte er mit seiner Freundin ein glückliches, sorgloses Leben führen, wäre da nicht ein großes Problem: Krebs.

Die Krankheit ist in Wilsons Körper mittlerweile so fortgeschritten, dass sie ihn schier von innen zerfrisst. Daher meldet er sich als freiwilliges Testobjekt und lässt sich auf ein mehr als fragwürdiges Experiment einer noch viel fragwürdigeren Organisation ein, die ihm nicht nur die vollständige Genesung versprechen, sondern ihn „ganz nebenbei“ noch zu einem Superhelden machen wollen.

Nach dem Eingriff hat Wade Wilson neben Superreflexen auch regenerative Kräfte á la Wolverine. Praktisch!
Weniger „praktisch“ ist jedoch, dass diese Organisation sein Äußeres völlig entstellt und dazu noch die Liebe seines Lebens entführt hat – was quasi der absolute Super-GAU für angehende Halbmutanten mit unglaublichen Kräften ist. Also entschließt sich Wade, fortan als Deadpool den bösen Buben in den Hintern zu treten.

Klingt nach 08/15 Story und sicherlich wird es hier auch keinen Oscar für die innovativste Geschichte geben.
Vielmehr besticht Deadpool durch sein freches Mundwerk, seine extrem coolen Sprüche und die unkonventionelle Action.

Jetzt fiebere ich dem Kinostart am 11.02.2016 entgegen, wenn Deadpool mit den ganzen Superhelden-Klischees aufräumt!
Bereits das Sprüchefeuerwerk sollte ausreichen, um diesen Film sehen zu müssen.
Damit untermauert Marvel (unter deren Fuchtel Deadpool steht) mehr als deutlich, dass sie es mit ihrem Comic-Universum nicht ganz so ernst und düster wie DC nehmen.

Eine kleide Tradition von mir ist, in Filme meines Lieblingssuperhelden Batman mit einem passenden T-Shirt zu gehen.
Da Deadpool beste Voraussetzung hat, Superheld Nr. 2 auf meiner Beliebtheitsskala zu werden, muss ich natürlich ebenfalls einen passenden Auftritt im Kino hinlegen.
Wie gut, dass Elbenwald genau da was im Angebot hat.

Wer bei dem Begriff „Elbenwald“ spontan an Herr der Ringe denkt, der liegt gar nicht mal sooo falsch, denn es handelt sich dabei um einen Shop der die Herzen aller Nerd-Fans (und die, die es werden wollen) höher schlagen lässt – und das nicht nur bei Herr der Ringe Anhängern.
Ob nun T-Shirts, Kostüme, Masken, Tassen, Caps, Jacken und Figuren zu Herr der Ringe, Batman, Star Wars, Star Trek oder beispielsweise Harry Potter:
Hier gibt es nichts, was es nicht gibt, um einen stilsicher Auftritt hinzulegen.
Da versteht es sich von selbst, dass es passend zum Deadpool-Film bei Elbenwald haufenweise Merchandise gibt.
Vielleicht sollte ich mit diesem Kostüm demnächst auf der Arbeit aufschlagen, um „Eben mal kurz“-Fragenstellern den Garaus zu machen?
Großer Vorteil: Die Muskeln sind Bestandteil des Kostüms und müssen nicht erst mühsam antrainiert werden.
Für den Kinobesuch wird es auf jeden Fall dieses T-Shirt werden.

In diesem Sinne: „Es ist höchste Zeit, ein scheiß Superheld zu sein!“

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