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von • 23. Juni 2012 • Das Leben, Die GedankenKommentare (0)890

Urlausfeeling rise

Temperaturen über 20 Grad. (Ausnahmsweise) Kein Regen sondern strahlend blauer Himmel und ein leichter Wind. Sommer in Hamburg.

Ich habe einige (deutsche) Städte in meiner Reiselaufbahn durch, aber nirgendwo spüre ich trotz Alltag mehr Urlaubsfeeling als in Hamburg bei derartigem Wetter. Besonders dann, wenn ich mein persönliches Glück an meiner Seite habe.
Das fängt mit dem klassiker “Elbstrand” samt Fahrt mit der Fähre dorthin an und zieht sich wie ein roter Faden durch die komplette Stadt.
Die Leute sind gechillt, selten angespannt und die Norddeutschen zeigen, was sie sich über die Wintermonate angefuttert haben.
Anschließend zur Schanze (meinem Wohnzimmer), um in einem ruhigen Cafe zu sitzen. Dem Treiben auf den Straßen zuschauen und von einer leichten Brise abgekühlt werden. Dabei im Hinterkopf, dass der Wind nur einige Kilometer entfernt gerade übers Meer gerauscht ist.
Zu späterer Stunde den Grill in einen der großartigen Parks aufstellen, dort wo es jede Menge Platz zur Entfaltung gibt, und sich von den letzten Sonnenstrahlen im Augenwinkel kitzeln lassen, während von irgendwo Musik zu hören ist.
Am Himmel kreisen die Möwen und versprühen (nein: keine Vogelkacke!) ihr Gekreische, was das Feeling von Urlaub für mich weiter nach oben treibt.
Auf dem Weg nach Hause noch entspannt beim Kioskmann ein eiskalt gekühltes Vitamalz + Eis, vorzugsweise Cornetto Nuss, kaufen, um den Tag mit hochgelegten Füßen auf der Terrasse und jeder Menge Ruhe ausklingen zu lassen.
So lässt es sich leben. Ohne viel Aufwand und Vermögen.

Und dann wieder der Gedanke in meinem Kopf, dass es verdammt cool ist in der Stadt zu wohnen, wo viele Urlaub machen möchten, um genau derartige Dinge zu erleben … bis die Temperaturen wieder fallen und die nächsten Regenwolken aufziehen.

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