Vergiss „Der weiße Hai“, denn jetzt kommen die Tiere mit der richtig großen Klappe!
In Crawl zeigen die Macher, dass Alligatoren mindestens genau so bedrohlich sein können.
Ob das klappt, liest du in meiner Crawl-Filmkritik.

Worum gehts?

„Als ein heftiger Sturm auf die Küste Floridas trifft, ignoriert Haley alle Aufforderungen zur Evakuierung, um nach ihrem vermissten Vater zu suchen. Sie findet ihn von den Fluten eingeschlossen im Keller seines abgelegenen Hauses vor. Doch als die Zeit immer knapper wird, um dem Sturm zu entkommen, müssen die beiden am eigenen Leib erfahren, dass das steigende Wasser noch eine weitere, weitaus größere Gefahr birgt…“ Quelle: Paramount Pictures

Crawl Filmkritik
Crawl, Paramount Pictures

Der Regisseur Alexandre Aja hat bereits im Horrorsteifen „The Hills have Eyes“ bewiesen, dass er nicht lange braucht, um auf den Punkt zu kommen.
So verplempert er auch in Crawl nicht viel Zeit, um die Geschichte in Gang zu kriegen.

Bitte melde dich

Als sich ein Hurrikan über Florida zusammenbraut und sich der Vater Dave (Barry Pepper) nicht bei seiner Tochter Haley (Kaya Scodelario) meldet, beschließt sie trotz aller Unwetter-Warnungen, selbst nach dem rechten zu schauen.
Im Elternhaus angekommen entdeckt sie ihren Vater schwer verletzt im Keller. Kurze Zeit später erscheint dann auch der Grund dafür: Alligatoren, die es sich während des Hurrikans im Haus und der Umgebung gemütlich gemacht haben – auf der Suche nach Beute.
Was dann beginnt, ist ein Kampf um Leben und Tod.

Crawl Filmkritik
Crawl, Paramount Pictures

Voll auf die 12

Spielt z. B. der weiße Hai mit dem Horror, den man nicht oder nur in Teilen unter der Wasseroberfläche sieht, präsentiert Crawl die Alligatoren ohne große Abschweife dem Zuschauer.
Das funktioniert hier erstaunlich gut.
Während des Films müssen sich Haley und Dave immer wieder etwas einfallen lassen, wie sie nicht nur dem Umwetter, sondern auch den Alligatoren trotzen können.

Crawl Filmkritik
Crawl, Paramount Pictures

Hier und da fragte ich mich zwar, warum die beiden denn nun Weg A und nicht den einfacher erscheinenden Weg B einschlugen, aber das war spätestens dann wieder vergessen, wenn die realistisch animierten Alligatoren zur nächsten Attacke ansetzten.

Nichts für zarte Gemüter

Wenn sich die Alligatoren die ein oder ander menschliche Mahlzeit gönnen, spart Crawl nicht mit fiesen Splatter-Szenen. Der Grund, warum der Film eine FSK16 erhielt.
Das ist nichts für zarte Gemüter und solltest du beachten, falls du dir den Film anschauen möchtest.

Crawl Filmkritik
Crawl, Paramount Pictures

Dafür wurde der 88-minütige Kampf „Mensch gegen Natur gegen Tier“ spannend inszeniert. Bis kurz vor Schluss ist nicht klar, ob sich die beiden denn nun retten können oder den Alligatoren/Hurrikan zum Opfer fallen.

Crawl
Kino-Release DE22.08.2019
Filmlänge88 Minuten
FSK16
RegieAlexandre Aja
FilmverleihParamount Pictures