„Chef“, „Bruder“, „Digga“, „Meister“…
In der Gedankenwelt kann der Andere alles sein.
In meiner Gedankenwelt läuft es folgender Maßen ab:
Wenn ich der Chef wäre, würde ich genau DICH nicht einstellen. Wärst du mein „Bruder“, würde ich meine Eltern verklagen. Soll ich dein „Digga“ sein, müssten wir erstmal befreundet sein. Und wäre ich dein „Meister“, würde ich dich auf glühenden Kohlen laufen lassen.

Ich meine: ich kann verstehen, dass die Leute eine derartig „hohe Meinung“ vom Gegenüber haben. Letztendlich wundert einen das auch nicht – in der Not klammert man sich schließlich an jeden Strohhalm. Aber auch das ändert nichts an einigen unumstößlichen Fakten. Nämlich die, dass du auf deiner und ich auf meiner Seite stehe (und ich nicht vorhabe, die Seite zu wechseln).

Die ewig gleich „coolen“ Pseudo-Fragen wie „Wie gehts?“, „Du schon wieder?“ oder „Gibste mir mal bitte…?“ (welche spontan mit einem „Geht dich nichts an“, „Ich muss dich ja auch ertragen“ oder „Wenn du so fragst: NÖ!“ beantwortet werden könnten) tun dem Gehirnfasching keinen Abbruch.
Aber wer will das auch schon? Dieser Blödzeugs in Massen kostet rein gar nichts.

Und das Buch der Lebenserfahrungen erhält Seite um Seite mehr Inhalt…

2 Kommentare

  1. einen hab ich noch für dich : “ Ist mir das vielleicht egal?! “ aber rotzig grinsen nicht vergessen – sorgt für herrliche Irritationen!

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