Wenn ich erfahre, dass Nicole Kidman in einem neuen Streifen mitspielt, horche ich auf. Denn für mich ist sie eine der großen Schauspielerinnen in Hollywood. Nicht ohne Grund gehört The Others zu meinen Lieblingsfilmen. 
In Destroyer ist sie allerdings buchstäblich nicht mehr wieder zu erkennen. 

Die offizielle Filmbeschreibung: 
„Erin Bell (gespielt von Nicole Kidman) gilt als starke, selbstbewusste Ermittlerin beim FBI. Dann begeht sie im Kampf gegen einen Bandenführer einen gravierenden Fehler. 17 Jahre später wird sie als Polizistin in Los Angeles zu einem Fall gerufen, der dunkle Erinnerungen weckt. Es scheint, als wäre der kriminelle Silas wieder aufgetaucht, der dafür verantwortlich ist, dass Erin eine gebrochene Frau ist. Sie erhält die Gelegenheit, ihre Fehler von damals auszubügeln.“

Unglaublich intensiv spielt Nicole Kidman eine gebrochene und lebensmüde Frau, die sich ihrem Dämon (in Form von Silas) stellt.
Durch Rückblenden wird dabei immer mehr der Vorhang gelüftet, wie es dazu kommen konnte. 

Wäre das nicht schon genug, muss sie auch noch ihre 16-jährige Tochter auf den rechten Weg zurück bringen, was ihr denkbar schwer fällt, weil sie bereits genug mit sich selbst zu tun hat. 

Durch viele Close-up Aufnahmen wirkt das Schauspiel von Nicole Kidman noch intensiver, als sowie so schon. Das Make-up ist eine Meisterleistung und wirkt nicht als Mittel zum Zweck. 

Das Ende der Story hat einen interessanten und nicht vorhersehbaren Twist. 

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