Bereits Ende letzten Jahres feierte die Filmbiografie über die US-amerikanische Juristin Ruth Bader Ginsburg Premiere in den US-Kinos. Seit dem 7. März dürfen wir uns auch in Deutschland auf der Kinoleinwand davon überzeugen, dass es sich bei ihr um eine echte Heldin des Frauenrechts handelt. 

Verkörpert von Felicity Jones (bekannt aus Rogue One) erlebt der Zuschauer, wie mühselig der Weg vom Studium zur anerkannten Anwältin in einer Männer dominierenden Welt ist. 

Die Geschichte spielt in den 50ern und 70ern. Hätte aber auch in der heutigen Zeit angesiedelt sein können, da viele der Vorurteile, Klischees und veralteten Rollenbilder gegenüber Frauen von damals leider immer noch präsent sind.

Die Story nimmt in dem Moment richtig Fahrt auf, als ein Mann Einspruch auf ein Gerichtsurteil einlegt, dass ihn Pflegekosten für seine Mutter verweigert.
Bis dahin waren nämlich finanzielle Ausgaben unverheirateter Männer für die Pflege der Mutter nicht von der Steuer absetzbar. Begründung war, dass die Pflege laut Gesetz Frauensache ist.
Liest sich jetzt unter Umständen etwas nüchtern. Ist es in der Umsetzung aber nicht. 
Und so nimmt sich Ruth Ginsburg dem Fall an, um der Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern einen entscheidenen Schub nach vorne zu geben. 

Es wundert mich ehrlich gesagt, dass ich in meiner Timeline so wenig bis gar nichts über diesen Film gelesen habe. 
Bei Ruth Bader Ginsburg handelt sich um eine echte Heldin ohne Cape, die sich bis heute für die Rechte der Frauen stark macht. 

Häufig genug schüttelte ich im Kino den Kopf über die Vielzahl an Frauenfeindlichen Ansichten und genau so häufig wollte ich Mrs. Ginsburg Applaus für ihren Einsatz dagegen spenden. 

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