Im falschen Film sitzen. Im Zug in die verkehrte Richtung fahren. Brett vor’m Kopf. Blind, obwohl man sehen kann. blablabla…

So in der Art fühlt man sich (ab und zu, manchmal, mal mehr – mal weniger). Wenn man erneut in der Sinnlosigkeit irgendeinen Sinn entdecken soll. Egal, wie bescheuert dann auch dieser Sinn ist. Positiv denken, um nicht im Selbstmitleid zu ertrinken (noch nicht mal ein bisschen?[!]) und dabei immer versuchen zu lächeln. Versuchen, tun, ablassen.
Erkennt man sich noch, wenn man lächelt oder besteht die Gefahr, dass sich die Fratze da im Spiegel in das Gesicht eingebrannt hat?
Lachen. Einfach nur 1x wieder befreit lachen…
Vorfreude, die verpufft. Träume, aus denen man gerissen wird. Glaube, der auf dem Boden wie eine Flunder liegt. Worte, die sprachlos erscheinen. Technik, die (nicht mehr) begeistert.
Bemerken, wie keine Tankstelle dieser Welt den benötigten Antrieb anbietet und man droht, am Straßenrand liegen zu bleiben. Und dann kein Abschleppwagen in Sicht.
Gedanken kreisen lassen und feststellen, dass sie sich in einen Endlosloop befinden. Wartend auf den Stupser, um den Kreis zu brechen.
War das alles ein Spiel, bei dem man durch ein AllIn verloren hat und jetzt das Casino verlassen muss, weil man keinen Cent mehr in der Tasche hat?
Sorgen machen. Um den Gegenüber – um einen selbst.

Und dann hört man die Stimme, tief in sich drin.
„Weitermachen! Immer Weitermachen!“
. Das ist alles, was man tun kann und sich dabei denken, dass man das nicht verdient hat und so nicht enden will.
Nur das HappyEnd muss noch geschrieben werden.
Und das ist es wert, darauf zu warten.

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