Manchmal, da passieren Dinge, die man nicht wahr haben will. Die schmerzen, die leidvoll und alles andere als erklärlich in jeglicher Form sind.
Manchmal, da will man das nicht. Da würde man alles dafür tun, um es umzukehren. Einen Knopf zu finden, der es ungeschehen lässt.

Und manchmal, da geht es nicht. Man wird vor Entscheidungen gestellt, die nur eine Lösung zulassen: sie zu akzeptieren – in jeglicher Form und in voller Konsequenz. Die einem sagen: „Es wird Zeit, los zu lassen“. Weitergehen und das suchen und finden, was einem am Leben hält. Einfach so. Ohne zwanghaften Drang danach, direkt gefunden zu werden.
Wenn es geschieht, macht alles Vorherige plötzlich Sinn. Die Wunden auf dem Herzen vernarben. Nichts könnte dann besser sein. Und wenn es etwas wie Perfektion auf dieser Welt gibt, ist man verdammt nah dran.
Einfach so. Weil das Schicksal, man selbst oder irgendetwas anderes es so wollte.

Die ersten Schritte dorthin mögen schmerzvoll sein. Werden unter Tränen beschritten. Aber mit jedem Schritt Richtung Horizont wird das Atmen leichter. Mit jedem Schritt hört man mehr und mehr auf seinen eigenen Herzschlag und andere werden gleichzeitig immer leiser.
Neue Wege kreuzen sich. Neue Erfahrungen tun sich auf und nichts, was weit hinter einem liegt, könnten diese neuen und spannenden Dinge aufwiegen. Weil es so sein sollte. Weil man akzeptiert und die Hand dadurch für neue Dinge geöffnet hat.
Manchmal und einfach so: eines der befriedigendsten Gefühle, die sich im Herzen breit machen können.

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