Für effektvolle Überschriften war ich mir noch nie zu schade. Persönlich finde ich, ich hätte dafür einen Oscar verdient. Und damit habe ich die Einleitung total elegant unnütz verschwendet.

Was wollte ich noch mal? Ach ja: Schanze! Hamburg und die Schanze. Meine Liebe auf den ersten Blick als ich dich vor vielen Jahren das erste Mal sah.
Nirgendwo anders fühle ich mich heimischer als in diesem übergroßen und urigen Wohnzimmer mitten in der schönsten Stadt Deutschlands (mindestens).

Du glänzt nicht durch deine exquisiten Bauten, deine sauberen Fassaden, die glatten Menschen, deine Größe oder ewigen Ruhe.
Du glänzt vielmehr durch wilde Plakat- und Graffitiwände an jeder Ecke.
Du hältst die Arme für jeden auf, der dich begrüßen will.
Du lässt einen durchatmen und anlehnen.
Du lachst nicht über Menschen, die individuell sind.
Du gibst das Gefühl, dass sich hier jeder kennt und zur gleichen Familie gehört.
Du drückst deine Kreativität nicht jedem aufs Auge sondern wartest darauf, dass man sie sehen mag.
Du gibst Meinungen & Ansichten Raum zur Entfaltung.
Du bist ständig in Bewegung – mal laut mal leise.
Du überraschst immer wieder aufs Neue.

Schanze: ich mag dich… sehr! Weil du eben so bist, wie du bist: nicht perfekt und auch nicht den Anspruch haben wollend, es zu sein.

2 Kommentare

  1. Ich hänge dir heute ein großes Hach um den Hals und kröne dich mit tausend Sternen, weil du schreibst was du schreibst und weil du ein Held bist und weil ich, bei den gerade gelesenen Zeilen, Gänsehaut hatte und Küstensalzige Krokodilstränen aus meinen Augen tropften.

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