Mit Spider-Man: Far from Home bekommt Tom Holland aka Peter Parker seinen zweiten eigenen Heldenfilm spendiert. Diesmal spinnt er seine Netze allerdings nicht in New York, sondern quer durch Europa.
Ob das gut gehen kann, liest du in meiner Filmkritik.


Worum gehts?
„Peter Parker (TOM HOLLAND) ist wieder da! In SPIDER-MAN: FAR FROM HOME, dem nächsten Kapitel der „Spider-Man: Homecoming“-Reihe, entschließt sich der freundliche Superheld aus der Nachbarschaft mit seinen besten Freunden Ned (JACOB BATALON), MJ (ZENDAYA) und dem Rest der Clique Urlaub in Europa zu machen. Doch seinen Plan, die Superheldenkräfte für ein paar Wochen hinter sich zu lassen, muss Peter schnell aufgeben: Nick Fury (SAMUEL L. JACKSON) bittet ihn, das Geheimnis um zahlreiche, schwere Angriffe aufzudecken, die Zerstörung über den ganzen Kontinent bringen.“ (Quelle: Sony Pictures)

Spider-Man: Far from Home, Sony Pictures

Zusammen mit seiner Schulklasse macht Peter Parker Urlaub in Europa. Zur Sicherheit hat Tante May (Marisa Tomei) ihrem Peter noch seinen Superheldenanzug mit eingepackt. Dass das eine sehr gute Idee war, stellt Peter nur wenig später in Venedig fest, als ein Wassermonster die ganze Stadt in Schutt und Asche zu legen droht.
Wie gut, dass Spider-Man unerwartete Verstärkung von einem gewissen Mysterio (Jake Gyllenhaal) bekommt. Der entpuppt sich zusätzlich auch noch als Vertrauter und Ratgeber von Peter, der seine Rolle als Held nach dem Tod von Iron Man erst noch finden muss.

Spider-Man: Far from Home hat es nach dem großen Avengers: Endgame nicht leicht, die nächste Marvel-Phase einzuleiten. Auch wenn der Film wieder mit viel Action, noch mehr gut sitzenden Sprüchen und dem fantastischen Duo, bestehend aus Tom Holland und Jake Gyllenhaal, daherkommt, wirkt der Film auf mich ein Stück weit Dröge.
Wer hat zukünftig das Sagen? Wer sorgt für die coolen Sprüche? Wer ist der Macher? Vieles muss neu ausgemacht und gefunden werden. Die damalige Leichtigkeit ist ein Stück weit gewichen.
Und dann ist da noch eine Sache, die mir besonders gefehlt hat: New York.

Spider-Man: Far from Home, Sony Pictures

Anfangs fand ich die Idee, Spider-Man nach Europa zu verfrachten, spannend und interessant. Nachdem ich den Film gesehen habe, hätte man davon vielleicht in Teilen Abstand nehmen sollen.

Spider-Man lebt in erster Linie davon, mit atemberaubender Akrobatik durch Häuserschluchten zu schwingen und dabei mit irren Tricks und lockeren Sprüchen seine Feinde zu besiegen.
In Venedig, Prag und London sucht er häufig vergeblich nach Wolkenkratzer, die er für seine Manöver nutzen kann.
Dadurch wirken die Moves und Kämpfe nicht so richtig rund, und ein Stück weit unbeholfen.

Spider-Man: Far from Home, Sony Pictures

Ganz anders kommt da Mysterio rüber, der seinen Spinnenfreund häufig in den Schatten stellt und auf mich die heimliche Hauptrolle des Films inne hat. Aber Hand aufs Herz: Gegen einen exzellent aufgelegten Jake Gyllenhaal ist es auch verdammt schwer anzukommen. Daher überhaupt gar kein Vorwurf an Tom Holland!

Dass die Post-Credit-Szene für mehr Gesprächsstoff sorgt, als der eigentliche Hauptplot, sagt schon einiges über den Film aus.
Aber zugegeben: Diese Szene hat es auch in sich und daher solltest du unbedingt bis zum Schluss im Kino sitzen bleiben!

Spider-Man: Far from Home, Sony Pictures

Nicht missverstehen:
Bei Spider-Man: Far from Home wirst du jede Menge Spaß, grandios inszenierte Action und tolle Hauptdarsteller erleben.
Es handelt sich hier sicherlich nicht um einen schlechten Film, den du dir sparen kannst.
Aber als Fan fühlt sich das Ganze manchmal schwerer als nötig an.
Hinzu kommt, dass er nie sein volles Heldenpotential ausschöpfen kann, weil ihm die dafür passende Architektur fehlt.
Und Hand aufs Herz:
Was gibt es Cooleres, als die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft durch New York City schwingen zu sehen?

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